Hallo, liebe Balm&Creak Hörer, hier ist wieder Mareike und ich habe auch noch zwei Alben auf dem Herzen. Fangen wir an mit dem neuen und gleichzeitig auch ersten Album von First Aid Kit mit dem Titel-“The Big Black and The Blue“. Das wird am 29. Januar über Wichita veröffentlicht und ist nach der EP Drunken Trees von 2008 quasi das Debüt der Band. Als erstes hören wir aus dem neuen Album den Titel ‚Heavy Storm‘.
First Aid Kit besteht aus zwei Schwestern aus Stockholm, die noch ganz jung sind noch, 16 und 19 sind sie dieses Jahr erst geworden. Trotzdem können sie mit ihren schwedischen Kollegen wie Hello Saferide oder Jenny Wilson durchaus mithalten. Auf dem Album gibt es zwar relativ simple, aber trotzdem oder gerade deswegen ganz tollen Melodien. Jetzt spielen wir den Song ‚A window opens‘ und danach noch den Sailor Song.

Von den beiden jungen Damen aus Schweden geht es jetzt zu zwei alten Hasen aus Amerika
Das nächste Album ist von Molina & Johnson, heßt auch genau so und ist das erste gemeinsame Projekt von Jason Molina und Will Johnson. Jason Molina kennt man als Songs:Ohia, die ganz großartige Platten gemacht haben, zum Beispiel das Album ‚Didn’t it rain‘ aus dem Jahr 2002. Das Nachfolgeprojekt hieß dann Magnolia Electric Cooperation, eine Soloalbum gabs auch noch und sowieso hat Molina mit Veröffentlichungen nicht gegeizt und inzwischen bestimmt zehn Alben unter den diversen Synonymen veröffentlicht..Der zweite im Bund, Will Johnson spielt eigentlich in der Band Centromatic, einer klassischen Indierock.Band aus Texas und ist momentan auch als Drummer bei den Monsters of Folk aktiv, was das derzeitige gemeinsame Projekt ist von Conor Oberst , M Ward, Mike Mogis und Jim James. Das Album was sich auch Molina &Johnson nennt, ist bei Secretly Canadian erschienen, hier in Deutschland Ende November, rausgekommen und wir spielen jetzt daraus der Song ‚twenty cicles to the ground‘

Auf ihrer Homepage ist zu lesen, dass man ihr gemeinsames Projekt gerne Phantoms of Folk nennen kann und sie beschreiben sich jetzt als zwei einsame Wölfe die gemeinsam durch die Nacht rennen. Und wirklich klingen die Lieder so als wären sie der Soundtrack zum Steppenwolf von Hesse. Melancholie wird hier ganz groß geschrieben, das konnte Jason Molina schon immer ganz hervorragend. Die Musik ist sparsam, wenn nicht sogar karg arrangiert, nur mit Akusitikgitarren und Klavier, dazu die rauchigen whiskey-geschwängerten Stimmen der beiden Herren, die sich auch in nichts nehmen. Hier kommt der Song ‚Almost let you go‘ und danach noch ‚the lily and the brakeman‘.